Fischbeker Reethen

Bild:
Bild: KCAP with Kunst + Herbert

Wohnen und Arbeiten im Grünen

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Moorgürtel entwickelt die IBA Hamburg in den nächsten Jahren ein neues Wohn- und Arbeitsquartier. Die Fischbeker Reethen im Südwesten der Hansestadt sollen ein lebendiges, urbanes und grünes Quartier werden, in dem naturverbundenes Wohnen und innovative Arbeitswelten nebeneinander möglich sind. Die Nähe zur S-Bahn Fischbek und verschiedene Angebote für das tägliche Leben sollen dazu beitragen, dass das rund 70 Hektar große Quartier als „walkable City“ mit reduziertem Autoverkehr erschlossen werden und damit ein gutes Netzwerk für Radfahrer und Fußgänger bieten kann.

Bei der Gebietsentwicklung stehen Wohn- und Gewerbenutzungen in etwa gleichwertig nebeneinander. Nördlich sehen die Pläne eine „Gründerstraße“ vor, an der entlang neue Mischformen von Gewerbe und Wohnen möglich werden. Für die Gewerbeflächen entlang der Bahnlinie sind u. a. wissens- und forschungsintensives Gewerbe sowie Handwerk vorgesehen. Insgesamt entstehen in den Fischbeker Reethen rund 2.200 neue Wohneinheiten in unterschiedlichen Typologien: ca. 55 % im Geschosswohnungsbau, ca. 40 % als Reihenhäuser und ca. 5 % in Form von freistehenden Einfamilienhäusern. Rund die Hälfte aller Wohneinheiten soll öffentlich gefördert bzw. im preisgedämpften Mietwohnungsbau entstehen. Zusätzlich sind auch soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten und ein Sportplatz geplant.

Im September 2016 konnte das bekannte niederländische Büro KCAP – Kees Christiaanse architects and planners zusammen mit den Hamburger Planern Kunst + Herbert den städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für sich entscheiden. Zur weiteren Ausgestaltung der Freiräume wurde 2018 ein zusätzlicher Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ausgelobt, in dem die Berliner Landschaftsarchitekten relais den Zuschlag erhielten. Die bestehenden Landschaftslinien in den Fischbeker Reethen bleiben erhalten und werden fingerartig in das Gebiet verlängert bzw. erweitert. In der Quartiersmitte entsteht ein künstlicher Teich, der zum zentralen Treffpunkt wird und die ideale Kulisse für gastronomische Angebote, Einzelhandel oder Marktflächen bietet. Zusätzlich entstehen im Verlauf eines in Ost-West Richtung verlaufenden knapp 850 Meter langen Blau-Grünen Bandes Spielflächen für Kinder und Jugendliche, Bewegungsangebote für ältere Menschen, eine Parcouranlage sowie ein Aussichtspunkt.

Zahlen und Fakten

Gebietsgröße ca. 70 ha


Wohneinheiten ca. 2.200


Aufteilung

ca. 55% Wohnen: ca. 5% Einfamilien- und Doppelhäuser, ca. 40% Reihenhäuser und ca. 55% Mehrfamilienhäuser

ca. 45% Gewerbe


Zeitplan

  • 2016: städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb
  • 2017/2018: Erstellung Funktionsplanung
  • 2017/2019: Bebauungsplanverfahren
  • 2020: Vorweggenehmigungsreife Bebauungsplan
  • 2021/22: Hochbaureife

Fischbeker Reethen

Bild:
Bild: KCAP with Kunst + Herbert

Wohnen und Arbeiten im Grünen

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Moorgürtel entwickelt die IBA Hamburg in den nächsten Jahren ein neues Wohn- und Arbeitsquartier. Die Fischbeker Reethen im Südwesten der Hansestadt sollen ein lebendiges, urbanes und grünes Quartier werden, in dem naturverbundenes Wohnen und innovative Arbeitswelten nebeneinander möglich sind. Die Nähe zur S-Bahn Fischbek und verschiedene Angebote für das tägliche Leben sollen dazu beitragen, dass das rund 70 Hektar große Quartier als „walkable City“ mit reduziertem Autoverkehr erschlossen werden und damit ein gutes Netzwerk für Radfahrer und Fußgänger bieten kann.

Bei der Gebietsentwicklung stehen Wohn- und Gewerbenutzungen in etwa gleichwertig nebeneinander. Nördlich sehen die Pläne eine „Gründerstraße“ vor, an der entlang neue Mischformen von Gewerbe und Wohnen möglich werden. Für die Gewerbeflächen entlang der Bahnlinie sind u. a. wissens- und forschungsintensives Gewerbe sowie Handwerk vorgesehen. Insgesamt entstehen in den Fischbeker Reethen rund 2.200 neue Wohneinheiten in unterschiedlichen Typologien: ca. 55 % im Geschosswohnungsbau, ca. 40 % als Reihenhäuser und ca. 5 % in Form von freistehenden Einfamilienhäusern. Rund die Hälfte aller Wohneinheiten soll öffentlich gefördert bzw. im preisgedämpften Mietwohnungsbau entstehen. Zusätzlich sind auch soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten und ein Sportplatz geplant.

Im September 2016 konnte das bekannte niederländische Büro KCAP – Kees Christiaanse architects and planners zusammen mit den Hamburger Planern Kunst + Herbert den städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für sich entscheiden. Zur weiteren Ausgestaltung der Freiräume wurde 2018 ein zusätzlicher Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ausgelobt, in dem die Berliner Landschaftsarchitekten relais den Zuschlag erhielten. Die bestehenden Landschaftslinien in den Fischbeker Reethen bleiben erhalten und werden fingerartig in das Gebiet verlängert bzw. erweitert. In der Quartiersmitte entsteht ein künstlicher Teich, der zum zentralen Treffpunkt wird und die ideale Kulisse für gastronomische Angebote, Einzelhandel oder Marktflächen bietet. Zusätzlich entstehen im Verlauf eines in Ost-West Richtung verlaufenden knapp 850 Meter langen Blau-Grünen Bandes Spielflächen für Kinder und Jugendliche, Bewegungsangebote für ältere Menschen, eine Parcouranlage sowie ein Aussichtspunkt.

Zahlen und Fakten

Gebietsgröße ca. 70 ha


Wohneinheiten ca. 2.200


Aufteilung

ca. 55% Wohnen: ca. 5% Einfamilien- und Doppelhäuser, ca. 40% Reihenhäuser und ca. 55% Mehrfamilienhäuser

ca. 45% Gewerbe


Zeitplan

  • 2016: städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb
  • 2017/2018: Erstellung Funktionsplanung
  • 2017/2019: Bebauungsplanverfahren
  • 2020: Vorweggenehmigungsreife Bebauungsplan
  • 2021/22: Hochbaureife