Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Im Rahmen der Vermarktung und dem Verkauf von Grundstücken im Vogelkamp Neugraben und Fischbeker Heidbrook gibt es Fragen, die häufig gestellt werden.

Im Folgenden finden Sie einige hilfreiche Informationen, die jedoch weder Anspruch auf Vollständigkeit erheben noch eine rechtsverbindliche Wirkung haben. Die Verkaufs- und Vertragsbedingungen ergeben sich aus dem Grundstücksexposé und dem Grundstückskaufvertrag.


BEWERBUNG UND GRUNDSTÜCKSKAUF:


Wo finde ich die aktuellen Grundstücksangebote?

Die Entwicklung und Vermarktung der Grundstücke im Vogelkamp Neugraben und Fischbeker Heidbrook verläuft in mehreren Bauabschnitten. Die aktuellen Grundstücksangebote und Preise finden Sie auf unseren Übersichtskarten beider Gebiete:

Grundstücksangebote im Vogelkamp Neugraben
Grundstücksangebote im Fischbeker Heidbrook

Zusätzliche Informationen zu Angeboten für Baugemeinschaften und Investoren gibt es unter www.naturverbunden-wohnen.de/angebote.

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Wie bewerbe ich mich auf ein Grundstück?

Auf dieser Internetseite finden Sie einen Bewerbungsbogen zum Download. Dieser muss vollständig ausgefüllt zusammen mit einer Finanzierungsvorabzusage einer Bank bei der IBA Hamburg GmbH eingereicht werden. Die Bestätigung des finanzierenden Kreditinstituts muss die höchste Kaufpreissumme der aufgeführten Grundstücksprioritäten zzgl. der Baukosten und Nebenkosten abdecken.

Alle ausgefüllten Unterlagen per Post oder digital schicken Sie an:

IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12
20539 Hamburg

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oder bewerben Sie sich über unser Online-Bewerbungsformular

Bitte beachten: Bei der Nachreichung der Finanzierungsbestätigung oder Anpassung der Bewerbung, gilt das Datum der Vervollständigung bzw. der Änderung als eingereichtes, verfahrensrelevantes Datum für die Vergabe der Grundstücke.

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Wie hoch muss die Finanzierungsvorabzusage mindestens sein?

Grundstückskaufpreis + Aufwandsentschädigung (2% des Grundstückspreises)
+ Baukosten "bezugsfertig" oder mind. 250.000€ bei eigenem Architekturentwurf
+ 6% Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Gerichtskosten auf das Grundstück und die Baukosten)
= Benötige Summe

Es ist zu empfehlen bei Ihrer Bank eine Prüfung Ihres maximalen Finanzierungsvolumens zu erfragen und sich diese Summe bestätigen zu lassen.

Die IBA Hamburg GmbH macht nur eine Vorabprüfung, über die bereits bekannten Kostenstellen. Wir empfehlen Ihnen, verbindliche Kosten für den Bau des Hauses bei den zuständigen Bauunternehmen zu erfragen.

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Welche Kosten kommen neben dem Grundstückspreis und dem Preis für das Haus noch auf den Käufer zu?

- 2 % des Grundstückspreises als Aufwandsbeteiligung an die Freie Hansestadt Hamburg
- Ca. 6 % Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Gerichtskosten auf das Grundstück und die Baukosten)
- Ggf. Vertragsnebenkosten (z.B. Anwaltskosten)
- 3.000 € Reservierungsgebühr (wird bei Erwerb des Grundstücks nach Zahlung des Kaufpreises erstattet)
- Vermessungskosten: Sollen bereits vor Unterzeichnung des Kaufvertrages Bodenuntersuchungen durchgeführt werden, trägt der Käufer die Kosten für die Lagebestimmung von Grundstück und Baufläche. Die Absteckung des Grundstücks durch die IBA Hamburg GmbH erfolgt erst nach Übergabe des Grundstücks an den Käufer. Die Einmessung der Baugrube und weitere Vermessungsarbeiten erfolgen nach Übergabe durch den Käufer. In Hamburg besteht keine Verpflichtung zum Setzen von Grenzsteinen, ist dies gewünscht so gehen die Kosten auch zu Lasten des Käufers.
- Erschließungskosten und Anschlusskosten auf dem bzw. zum Grundstück.
- Ggf. Kosten für die Herstellung von Überfahrten: bei einigen Grundstücken verläuft die Zufahrt über einen Straßenbegleitgraben, die Kosten für die Erstellung dieser Überfahrt werden ebenfalls vom Käufer getragen (nach Hamburgischem Wegegesetz)
- 3000 € Baukostenzuschuss: Erschließung des Gebiets mit einer Trinkwasserleitung durch die Hamburg Wasserwerke GmbH

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Ist die Grunderwerbsteuer auf Grundstück und Haus zu zahlen?

Grundsätzlich werden Einzelfallentscheidungen getroffen. Jedoch liegt hierzu ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 06.07.2016 mit dem Titel "Einheitlicher Erwerbsgegenstand im Grunderwerbsteuerrecht" vor. Dieses können Sie unter folgendem Aktenzeichen auf der Internetseite des Bundesfinanzhofes abrufen: II R 5/15

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Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Wenn Sie sich als Erste/r vollständig auf ein Grundstück mit einem Hausmodell aus dem Hauskatalog (V3/H1/H2) oder aus der Architekturbörse (V2) beworben haben, erhalten Sie von uns ein Reservierungsangebot. Bei Bewerbung mit einem individuellen Architektenentwurf oder bei umfangreicheren Modifikationen an Kataloghäusern gilt der Zuschlag vorbehaltlich der Zustimmung des Gestaltungsbeirats. In diesen Fällen wird eine entsprechende Eingangsbestätigung verschickt.

Wenn Sie das Reservierungsangebot unterzeichnen und die Reservierungsgebühr von 3.000,- € innerhalb der genannten Frist (2 Wochen), an die IBA Hamburg GmbH senden, erhalten Sie die Reservierungsbestätigung. Mit der Reservierungsvereinbarung verpflichtet sich die IBA Hamburg GmbH für die Dauer von bis zu einem Jahr, mit keinem anderen über das Grundstück zu verhandeln.

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Wann erreichen die Grundstücke die Hochbaureife?

Die Hochbaureife für den Bauabschnitt IIIa im Vogelkamp Neugraben wurde zum 01. November 2016 erreicht.

Im Fischbeker Heidbrook wurde die Hochbaureife für den Bauabschnitt Ib in der 48. Kalenderwoche 2016 erreicht.

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Wann muss der Kaufpreis gezahlt werden?

Die Kaufverträge werden erst nach der Erteilung der Baugenehmigung und Erhalt der endgültigen Finanzierung geschlossen. Der Kaufpreis wird spätestens 3 Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags fällig.

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Gibt es eine Möglichkeit, die Grundstücke zu begehen?

Der Vogelkamp Neugraben ist, außerhalb gekennzeichneter Baustellenbereiche, für die Öffentlichkeit frei zugänglich. In diesem Gebiet befindet sich auch unser Infopoint.

Die Tore des Baustellengeländes Fischbeker Heidbrook sind seit November 2016 geöffnet und ermöglicht interessierten Besucherinnen und Besuchern ausgedehnte Spaziergänge. Hier können Sie sich einen direkten Eindruck über die Möglichkeiten, die das Quartier bietet, verschaffen. Bitte beachten Sie, dass es sich trotzdem um ein Baustellengebiet und somit teilweise um unebenes Gelände handelt, das nicht barrierefrei ist. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr und Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt auf dem Gelände herumlaufen. Bitte halten Sie sich auch von Baumaschinen und Gruben fern, verlassen Sie nicht die Baustraßen und treten nicht unter schwebende Lasten.

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STELLPLÄTZE/PARKMÖGLICHKEITEN:

Sind Garagen oder Carports möglich?

Garagen und Carports sind im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben grundsätzlich zulässig. Doppelgaragen können aufgrund der Grundstücksgrößen ggf. nicht auf allen Grundstücken realisiert werden. Garagen und Kellerersatzräume müssen dem Hauptgebäude in Material und Farbgebung gestalterisch angepasst werden. Dächer von Nebengebäuden und überdachten Stellplätzen (Carports) sind zu begrünen. Dies gilt auch für Kellerersatzräume (Gartenschuppen). Alle baulichen Nebenanlagen auf dem Grundstück müssen zusammen mit den Bauantragsunterlagen für das Hauptgebäude bei der IBA Hamburg GmbH zur Vorstellung im Gestaltungsbeirat und zur Freigabe eingereicht werden. Erst nach Freigabe der IBA Hamburg GmbH ist der Käufer berechtigt, die Bauantragsunterlagen bei der zuständigen Behörde einzureichen.

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Ist es möglich, die Zufahrt auf dem Grundstück und die Carports im Falle einer süd-westlichen Lage auf die nord-östliche Seite des Grundstücks zu verschieben?

Die Zufahrt auf das Grundstück sowie die Lage des Hauses ist grundsätzlich festgelegt und ergibt sich aus dem im Funktionsplan eingezeichneten Stellplatz.

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Wo darf ein Carport / eine Garage gebaut werden?

Die Verschiebung der Carports ist möglich. Dieser muss zwischen den Häusern angeordnet werden und darf sich nicht direkt an der Straße befinden. Garagen und Carports müssen zwischen den Häusern angeordnet werden und dürfen grundsätzlich nicht im Vorgarten errichtet werden. Die im Funktionsplan vorgegebenen Baufluchten sowie die baurechtlich vorgegebenen Abstandsflächen zu den Nachbargrundstücken sind zwingend einhalten. Im Einzelfall entscheidet der Gestaltungsbeirat ob eine Verschiebung von Carport/Garage in Richtung Grundstücksgrenze möglich ist. Verläuft an der Grundstücksgrenze eine Mulde/Graben, muss Garage/Carport einen Abstand von mindestens 0,5m zur Oberkante der Mulde einhalten. Darüber hinaus muss eine Beeinträchtigung der Entwässerung nachweislich ausgeschlossen werden sowie die Zugänglichkeit von Mulde/Graben für Pflegemaßnahmen weiterhin gewährleistet sein.

Eine Verschiebung der Zufahrt muss als Einzelfall von der IBA Hamburg GmbH und dem Gestaltungsbeirat geprüft werden. Es wird begrüßt, wenn sich Nachbarn kooperativ zu einer abgestimmten Planung zusammen finden um eine ideale Lösung im Vorfeld zu entwickeln.

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VORBEREITUNG AUF GESTALTUNGSBEIRAT

Ist es möglich, die Position des Hauses zu verändern?

Die Lage gemäß Funktionsplan ist grundsätzlich einzuhalten. Unter Einhaltung der rechtlichen Restriktionen ist eine Verschiebung der Baukörper möglich, wenn die vorgegebenen Baufluchten zur Straße hin eingehalten und der Nachbar nicht beeinträchtigt wird. Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes des Gesamtquartiers müssen hierhingehende, individuelle Wünsche vor der Bauantrageinreichung mit der IBA Hamburg und dem Gestaltungsbeirat abgestimmt werden. Es werden Einzelfallentscheidungen getroffen. Hierbei wird der Einfluss auf die städtebauliche Qualität geprüft. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass das Haus mit den Nachbarhäusern in einer Flucht steht oder Blickachsen nicht verstellt werden. Über eventuell notwendige planungsrechtliche Befreiung entscheidet die Bauprüfstelle abschließend im Rahmen des Bauantragsverfahrens.

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In wie weit ist man verpflichtet das Hausmodell umzusetzen?

Bei der Umsetzung des Hausmodells ist vor allem die Außenansicht des Gebäudes entscheidend, in der Raumaufteilung im Inneren sind Sie frei von Vorgaben, sofern diese sich nicht auf das äußere Erscheinungsbild auswirken (zum Beispiel Verschiebung von Fensteröffnungen, Anpassung der Fenstergrößen und -proportionen, Änderung der Abmessungen des Gebäudes). Änderungen, die die Außenansicht betreffen, sind im Einzelfall möglich, müssen aber durch den Gestaltungsbeirat genehmigt werden.

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Wo erhalte ich Pläne der Kataloghäuser?

Wenn Sie sich für einen konkreten Haustyp aus unserem Hauskatalog interessieren erhalten Sie die Pläne für den gewählten Entwurf direkt über die im Hauskatalog genannten Ansprechpartner.

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Was wird im Gestaltungsbeirat behandelt und wie kann bei Fragen Kontakt aufgenommen werden?

Zielsetzung des Gestaltungbeirates ist die Realisierung eines qualitativ hochwertigen städtebaulich-architektonischen Erscheinungsbildes in den beiden Neubaugebieten in Neugraben-Fischbek. Jeder Grundstücksverkauf ist daher an eine Bestätigung der Entwürfe durch den Gestaltungsbeirat gebunden. Dies betrifft sowohl eigene Architekturentwürfe als auch die Haustypen aus dem IBA Hamburg Hauskatalog inklusive Nebenanlagen. Modifikationsanfragen eines Haustyps (geänderte Drempelhöhe und Dachneigung, Änderungen an der Fassade bezüglich Farbgebung und Material, Einhaltung von Baufluchten, Ausrichtung des Giebels, geänderte Proportionen und Anordnung der Fenster etc.) werden individuell als Einzelfall vom Gestaltungsbeirat geprüft. Begutachtet und bewertet wird immer im Hinblick auf die städtebauliche, architektonische und freiraumplanerische Qualität unter Berücksichtigung der geltenden Bebauungs- und Funktionspläne sowie weiterer Gestaltungsvorgaben.

Vor Bauantragseinreichung muss jedes Haus inkl. Nebenanlagen (Kataloghaus und eigene Entwürfe) final durch den Gestaltungsbeirat freigegeben werden.

Die Anforderungen an eigene Architekturentwürfe finden sie auf den Seiten 10 und 11 unseres Hauskatalogs „Unsere Vorschläge für Naturverbundenes Wohnen“. Abgewandelte Kataloghäuser und von Bauunternehmen erstellte Entwürfe sind nicht zugelassen.

Die Sitzungen des Gestaltungsbeirates finden einmal im Monat statt. Die Kontaktaufnahme mit dem Gestaltungbeirat erfolgt über die IBA Hamburg GmbH unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Ist man in der weiteren Planung an den Architekten oder an einen Bauträger gebunden?

An den Grundstücksverkauf sind weder eine Architekten- noch eine Bauträgerbindung gekoppelt. Es besteht aber eine Entwurfsbindung für die Haustypen aus dem Katalog. Die Verpflichtung besteht darin, einen der zur Auswahl stehenden Hausentwürfe umzusetzen. Alle im Katalog verzeichneten Bauträger/Architekten haben die Nutzungsrechte an ihren Entwürfen an die IBA Hamburg GmbH übertragen. Dennoch empfiehlt die IBA Hamburg GmbH ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Architekten oder Bauunternehmen, der für den jeweiligen Entwurf verantwortlich ist. So kann sichergestellt werden, dass der Entwurf in der gewünschten Qualität umgesetzt wird und die beste Kostensicherheit geboten werden kann.

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Sind Staffelgeschosse möglich? Welche prozentuale Fläche der Grundfläche des Hauses darf das Staffelgeschoss haben?

Staffelgeschosse sind grundsätzlich möglich, hierbei ist das geltende Baurecht zu beachten (in beiden Gebieten II+Staffel). Laut Baurecht darf das Staffelgeschoss maximal 2/3 der Fläche des darunterliegenden Vollgeschosses umfassen. Im Vogelkamp Neugraben gilt größtenteils eine maximale Gebäudehöhe von 8 m für Einfamilienhäuser. Abweichungen hiervon sind als Befreiung im Bauantragsverfahren zu beantragen, möglich ist eine Höhe von bis zu 8,50 m bezogen auf die Höhe des Gehwegs. Im Fischbeker Heidbrook gibt es keine Höhenbegrenzung. In beiden Quartieren sind maximal zwei Vollgeschosse möglich, zzgl. optionalem Staffelgeschoss.

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Welche Materialien und Farbgebungen sind für das Haus zulässig?

Grundsätzlich gilt, Fassadenmaterial- und Farbmix sind zu vermeiden, lediglich bei hellen Putzfasssaden wird eine Kombination mit Holz vom Gestaltungsbeirat zugelassen. Folgende Farbgebung ist für Klinker und Dachziegel im Vogelkamp Neugraben (NF 65) bzw. im Fischbeker Heidbrook (NF 66) laut B-Plan zulässig:

Klinker-Farbe
NF 65 (Vogelkamp Neugraben): rot bis blau-rot
NF 66 (Fischbeker Heidbrook): rot oder rot-braun

Dachziegel
NF 65 und NF 66: nur rote oder anthrazitfarbene Materialien ohne glänzende oder glasierte Oberfläche zulässig.

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Wie verhält es sich mit der Ausrichtung des Giebels?

Die Ausrichtung der Satteldachhäuser erfolgt grundsätzlich giebelständig zur Straße. Die Lage und Ausrichtung des Gebäudes ist entsprechend der Darstellung im Funktionsplan umzusetzen. Es kommt bei Abweichungen auf eine Einzelfallbetrachtung an, die immer in Relation zur Nachbarschaftsbebauung gesehen werden muss. Grundsätzlich gilt der Funktionsplan.

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Kann der Bau von Nebengebäuden auch noch nachträglich beantragt werden?

Grundsätzlich ist gewünscht, dass zu Beginn die umfangreiche Planung inklusive Nebenanlagen und Einfriedung + Müllplatz eingereicht wird. Alle Abweichungen müssen bis 4 Jahre nach Fertigstellung des Gebäudes ebenfalls durch die IBA Hamburg GmbH und den Gestaltungsbeirat freigegeben werden. Es ist jedoch auch ein Minderausbau der Nebenanlagen (z.B. spätere Realisierung des Carports) möglich, daher sind die Nebengebäude mit dem Bauantrag zur Genehmigung einzureichen und gegebenfalls erst später zu realisieren.

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MEHRFAMILIENHÄUSER:

Gibt es auch Wohnungen zur Miete oder Eigentumswohnungen im Angebot?

Zum jetzigen Zeitpunkt stehen durch die IBA Hamburg GmbH nur Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser zum Verkauf. Im weiteren Verlauf des Projektes entstehen jedoch auch Geschosswohnungsbauten die durch Investoren errichtet und vermarktet werden. Bereits bekannte Angebote finden Sie hier: www.naturverbunden-wohnen.de/angebote/immobilienangebote

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Gibt es Grundstücke für Baugemeinschaften?

Im Vogelkamp Neugraben hat sich die Baugemeinschaft Nestbau gegründet. Diese baut zwei Mehrfamilienhäuser im nördlichen Bereich des zweiten Bauabschnitts und sucht noch Mitstreiter. Die Kontaktdaten finden sie unter www.naturverbunden-wohnen.de/angebote/baugemeinschaften.

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ENTWÄSSERUNG/ANSCHLÜSSE/BODEN:

Die Entwässerung der Gebiete erfolgt über ein Graben-Mulden-System. Wie ist dieses zu gestalten?

Entsprechend der Festsetzungen des Bebauungsplans soll das Niederschlagswasser oberflächennah über ein offenes Graben- und Rinnensystem abgeführt werden. Bestandteile dieser offenen Oberflächenentwässerung sind Mulden, Gräben, Hauptgraben und Regenrückhalte- bzw. Regenwasserbehandlungsanlagen.

Mulden/Gräben, die auf der Grundstücksgrenze zwischen zwei Privatgrundstücken verlaufen, werden im Zuge der Erschließungsarbeiten hergestellt, sind jedoch vom Grundstückseigentümer zu pflegen und zu unterhalten (regelmäßige Mahd und Freihalten der Mulde). Breite und Tiefe der Mulden/Gräben ergeben sich aus den wassertechnischen Berechnungen.

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Auf meiner Grundstücksgrenze verläuft eine private Mulde/ein privater Graben, hat diese/r Einfluss auf die Grenzbebauung?

Sofern die ordnungsgemäße Ableitung des Niederschlagwassers vom Grundstück durch Mulde/Graben gewährleistet ist und Mulde/Graben für Pflegemaßnahmen zugänglich ist, können sie Nebengebäude in einem Abstand von 0,5m an die Oberkante der Mulde setzen. Grenzbebauungen wie Zäune sind möglich, so lange sie die Funktionsweise der Mulde nicht beeinflussen, d.h. Niederschlagswasser ungestört in der Mulde abgeführt werden kann.

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Welche Vorgaben gibt es hinsichtlich des Anschlusses an das Nah-/Fernwärmenetz?

Im Vogelkamp Neugraben sieht die Verordnung über den Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 unter § 2 Nr. 15 den Anschluss sämtlicher Neubauten an ein Wärmenetz in Kraft-Wärme-Kopplung/Abwärme vor. Dieses Fernwärmenetz wird betrieben durch HanseWerk Natur GmbH und bezieht die Wärme vom Blockheizkraftwerk Petershof sowie die Abwärme aus der Müllverbrennungsanlage Rugenberger Damm. Der Primärenergiefaktor beträgt 0,33 (Stand: Dezember 2016, der Wert kann unter diesem Link (PDF) abgerufen werden, Fernwärmenetz wird unter "Verbund Süd" geführt). Die Warmwasserversorgung kann bei den Neubauten jedoch auch durch Anlagen erneuerbarer Energien ergänzt werden.

Im Fischbeker Heidbrook müssen die Einzel-, Doppel und Reihenhäuser nicht verpflichtend an ein Wärmenetz angeschlossen werden und haben daher eine eigene Beheizung und Bereitstellung des Warmwasserbedarfs vorzusehen. Für die Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke ist ein Gasanschluss vorhanden.

Im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung hat das städtische Energieunternehmen HAMBURG ENERGIE die Konzession zur Errichtung und Betreibung eines Nahwärmenetzes erhalten. Im Fischbeker Heidbrook müssen alle Geschosswohnungsbauten an dieses Netz angeschlossen werden. Alle Einfamilienhausgrundstücke, die sich an der Trassenführung anordnen, können problemlos an das Versorgungsnetz angeschlossen werden. Für weitere Informationen wenden sie sich bitte direkt an den Betreiber HAMBURG ENERGIE.

Das Blockheizkraftwerk ist hauptsächlich für die Wärmeversorgung zuständig, überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist.

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Ist Erdwärme möglich?

Der gesamte Bereich der Bebauungspläne Neugraben-Fischbek 65 (Vogelkamp Neugraben) und 66 (Fischbeker Heidbrook) befindet sich innerhalb des Wasserschutzgebietes Süderelbmarsch/Harburger Berge. In der zugehörigen Schutzgebietsverordnung sind der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und die Herstellung von Bohrungen verboten. Erdwärmesonden benötigen daher generell eine Befreiung von der Schutzgebietsverordnung.

Im gesamten B-Plangebiet sind oberflächennahe Erdwärmenutzungen mit Kollektoren oder Erdwärmekörben etc. möglich.

Im Vogelkamp Neugraben ist die Errichtung von Erdwärmesonden nur eingeschränkt möglich. Zudem besteht hier ein Anschlusszwang an das Fernwärmenetz.

Im Fischbeker Heidbrook müssen die Einzel-, Doppel und Reihenhäuser nicht automatisch an ein Nahwärmenetz angeschlossen werden und müssen daher eine eigene Beheizung und Bereitstellung des Warmwasserbedarfs vorsehen. Die Errichtung von Erdwärmesonden ist im B-Plangebiet nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen (Geothermienutzung)

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STADTTEIL NEUGRABEN-FISCHBEK:

Wo finde ich Informationen zum RISE-Entwicklungsgebiet Neugraben-Fischbek?

Informationen zum geplanten Fördergebiet Neugraben-Fischbek und der Veranstaltungsreihe „Entwicklungsperspektiven Neugraben-Fischbek 2025“ hat das Bezirksamt Harburg auf der folgenden Internetseite zusammengestellt: www.hamburg.de/harburg/soziales-rise-neugraben-fischbek

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VOGELKAMP NEUGRABEN:

Wo erhalte ich Informationen zum Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65?

Das bestehende Planrecht ist in Hamburg flächendeckend digital erfasst. Sie können die Planzeichnung und Verordnung einsehen und/oder herunterladen über das Geoportal der Freien und Hansestadt Hamburg.

Den Bebauungsplan für den Vogelkamp Neugraben (Neugraben Fischbkek 65) können Sie hier direkt herunter laden.

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Warum ist im Vogelkamp Neugraben ein Kellerbau ausgeschlossen?

Zum besonderen Schutz des Grundwassers ist eine Unterkellerung im Vogelkamp Neugraben unzulässig (Begründung zum Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65, Nr. 5.19)

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Welche Bäume und Sträucher können auf dem Grundstück gepflanzt werden?

Es sind standortgerechte, einheimische Laubbäume und Sträucher zu verwenden.
Für nach dem Grünordnungsplan zu pflanzende und zu erhaltende Gehölze sind bei Abgang Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Dabei ist der Charakter und Umfang der jeweiligen Gehölzpflanzung zu erhalten.

Pflanzenliste zum Grünordnungsplan Neugraben Fischbek 65
Zu verwendende standortgerechte heimische Gehölze:

1. Großkronige Laubbäume im Siedlungsbereich:
(Stammumfang von mindestens 16 cm in 1m Höhe über dem Erdboden gemessen)

deutscher Name, lateinischer Name
Stieleiche, Quercus robur
Sandbirke , Betula pendula
Spitzahorn, Acer platanoides
Esche, Fraxinus excelsior
Winterlinde, Tilia cordata
Rosskastanie, Aesculus hippocastanum
Schwarzerle, Alnus glutinosa
Vogelkirsche, Prunus avium
Zitterpappel, Populus tremula
Silberweide, Salix alba

2. Kleinkronige Laubbäume im Siedlungsbereich:
(Stammumfang von mindestens 12 cm in 1m Höhe über dem Erdboden gemessen)

deutscher Name, lateinischer Name
Traubenkirsche, Prunus padus
Eberesche, Sorbus aucuparia
Schwedische Mehlbeere, Sorbus intermedia
Feldahorn, Acer campestre
Holzapfel, Malus communis
Wildbirne, Pyrus communis
Zweigriffliger Weißdorn, Crataegus laevigata
Purpurweide, Salix pupurea
Mandelweide, Salix triandra
Korbweide, Salix viminalis
Grauweide, Salix cinerea
Ohrweide, Salix aurita
Salweide, Salix caprea

Hochstämmige Obstbäume – alte Kultursorten wie folgt:

Apfelsorten:
Alkmene
Altländer Pfannkuchenapfel
Finkenwerder Herbstprinz
Glockenapfel
Gravensteiner
Schöner von Boskop

Birnensorten:
Gute Graue

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Wo verläuft die neue Autobahn A26, wann kommt sie?

Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für die neue Autobahn A26. Diese soll 1,5 km nördlich des Vogelkamp Neugraben auf der Höhe der bereits bestehenden Straße „Francoper Hinterdeich“ verlaufen. Sie erhält südlich der Trasse eine 4 m hohe Lärmschutzwand. Mit Inbetriebnahme ist von einer deutlichen Entlastung der B73 (Cuxhavener Straße), insbesondere in Bezug auf den Schwerlastverkehr auszugehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.rege.hamburg.

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Welche Planungen zu Kitas gibt es im Vogelkamp Neugraben?

Im BGZ Süderelbe gibt es bereits die vom Träger Elbkinder betriebene Kita am Johannisland. Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie unter: www.elbkinder-kitas.de

Zusätzlich entsteht im Vogelkamp Neugraben eine neue Kindertagesstätte im Westen des Quartiersparks. Bauherr und Träger ist der Kreisverband Hamburg-Harburg des Deutschen Roten Kreuzes. Die zukünftige Kita mit direkter Lage am Quartierspark wird rund 150 Kindern Raum für gemeinsames Spielen, Bewegen und Lernen bieten. Das pädagogische Konzept setzt auf die Schwerpunkte Musik und Mathematik. Gleichzeitig soll gezielte Sprachförderung den erfolgreichen Start in die Grundschule erleichtern. Das DRK plant die Eröffnung für die ersten Jahreshälfte 2018. Für die Zwischenzeit ist eine temporäre Kita im Quartier mit ca. 50 Plätzen vorgesehen. Die Eröffnung der temporären Kita ist für die erste Jahreshälfte 2017 geplant. Interessierte Eltern können sich an das DRK unter der folgenden E-Mailadresse wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.drk-harburg.hamburg

Weitere bereits heute bestehende Angebote in der direkten Nachbarschaft finden Sie auf unserer Freizeitkarte.

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Welche Informationen liegen zur öffentlich-rechtlichen Unterbringung Am Aschenland vor?

Wie in ganz Hamburg werden auch in Neugraben-Fischbek Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge geschaffen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Baumarktes am Geutensweg wurde eine Erstaufnahmeeinrichtung (EA) mit bis zu 740 Schlafplätzen eingerichtet – davon 490 Plätze in der Halle und 250 in zusätzlichen Wohncontainern. Die Unterkunft wird vom Kreisverband Hamburg-Harburg e. V. des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Die Einrichtung soll bis zum 30. Juni 2017 geschlossen und 24 Monate als Reserve vorgehalten werden.

Im südwestlichen Baufeld vom Vogelkamp Neugraben betreibt das städtische Unternehmen „f & w fördern und wohnen“ die Folgeunterkunft „Am Aschenland I“ mit 458 Plätzen. Die Unterbringung erfolgt in insgesamt 16 Wohngebäuden mit je vier Wohnungen sowie drei Verwaltungsgebäuden mit je zwei Wohnungen. Die zweigeschossigen Gebäude in Modulbauweise werden durch Spielflächen ergänzt. Die Einrichtung ist auf fünf Jahre bis Ende 2020 befristet.

Im nördlich davon gelegenen Baufeld 1 besteht darüber hinaus die temporäre Folgeunterkunft „Am Aschenland II“ für bis zu 700 Flüchtlinge in insgesamt 25 zweigeschossigen Gebäuden in Holzrahmenbauweise, die jeweils über vier abgeschlossene Wohneinheiten mit drei Zimmern, Küche und Sanitärraumen verfügen. In den übrigen drei Gebäuden werden Verwaltungs-, Gemeinschaft- und Funktionsräume entstehen. Die Einrichtung ist auf zehn Jahre bis Ende 2026 befristet.

Ergänzend sind 300 weitere Plätze in Reihenhäusern im westlich anschließenden Baufeld 2 vorgesehen.

Die Erschließung der Flächen entspricht den Plänen für den Vogelkamp Neugraben, so dass die Straßen, Leitungen, Siele und anderen Einrichtungen nach Auflösung der Unterkunft für das ursprünglich geplante Wohngebiet weiter genutzt werden können.

Wunsch der IBA Hamburg ist es, durch die bauliche Entwicklung der öffentlich-rechtlichen Unterbringung Synergieeffekte zu nutzen und parallele Maßnahmen zur sozialen Integration zu fördern. Vor Ort hat sich bereits die Initiative „Willkommen in Süderelbe“ gegründet, in der sich Anwohner ehrenamtlich engagieren. Wenn Sie dieses Engagement unterstützen möchten, finden Sie unter www.insuederelbe.de weitere Informationen zur Initiative und ihren Angeboten.

Unterdessen plant der Bezirk Harburg zusammen mit den zuständigen Fachbehörden die Erweiterung von Kindertagesstätten und Schulen sowie weiterer Infrastruktur, um dem erhöhten Bedarf an Betreuung und Bildungsangeboten gerecht zu werden und die Integration zu erleichtern. Im „Bürgervertrag Neugraben-Fischbek“ werden darüber hinaus Regelungen zu weiteren infrastrukturellen Maßnahmen sowie zu den Nutzungszeiträumen der einzelnen Unterkünfte getroffen.

Im Bezirksamt Harburg wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich intensiv mit der Entwicklung des Quartiers beschäftigt. Für Wünsche, Ideen und Anregungen wurde ein E-Mailpostfach eingerichtet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterführende Links:
www.insuederelbe.de
www.hamburg.de/fluechtlinge
Standorte im Bezirk Harburg
Bürgervertrag Neugraben-Fischbek vom 05. Juni 2016

Stand: Dezember 2016

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FISCHBEKER HEIDBROOK:

Wo erhalte ich Informationen zum Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 66?

Das bestehende Planrecht ist in Hamburg flächendeckend digital erfasst. Sie können die Planzeichnung und Verordnung einsehen und/oder herunterladen über das Geoportal der Freien und Hansestadt Hamburg.

Weiterführende Informationen zum Bebauungsplan NF 66 erhalten Sie hier:

www.hamburg.de/harburg/bebauungsplaene/82338/neugraben-fischbek-66

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Wurden bereits Bodengutachten erstellt?

Die IBA Hamburg GmbH hat Bodengutachten vornehmen lassen. Bedingt durch die Geländemodellierung und die damit verbundenen Erdbewegungen verlieren diese jedoch an Aussagekraft. Der Baugrund im Fischbeker Heidbrook ist geprägt von Sanden und gemischtkörnigen Böden wie Geschiebelehm und Schluffen. In Bereichen mit geringen hydraulischen Durchlässigkeiten der Böden ist witterungsbedingt mit dem Auftreten von Schichtenwasser zu rechnen.

Die detaillierten Baugrundverhältnisse in den Grundflächen geplanter Gebäude und die hieraus für die Gebäudegründung abzuleitenden Schlussfolgerungen sind seitens des jeweiligen Bauherren durch ein Fachbüro bestimmen zu lassen (Baugrund- und Gründungsgutachten). Diese können nach der Grundstücks-/Katasterbildung sowie nach Herstellung der Grundstücke in einem übergabefähigen Zustand und dann in Abstimmung mit der örtlichen Bauüberwachung, bei Berücksichtigung des Bauablaufs, vorgenommen werden. Hierfür wird die IBA Hamburg abschnittsweise offene Zeitfenster zur Verfügung stellen und diese rechtzeitig ankündigen. Die Schaffung der offenen Zeitfenster erfolgt in Abstimmung mit unserer örtlichen Bauüberwachung.

Die Durchführung von Bodenuntersuchungen bereits vor der Grundstücksübergabe ist generell möglich, solange laufende Maßnahmen zur Herstellung des Geländes hierdurch nicht eingeschränkt werden. Entsprechende Termine werden durch die IBA vorab bekannt gegeben.

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Südliche Wohnhöfe im Fischbeker Heidbrook

Die Erschließung der Grundstücke im südlichen Teil des ersten Bauabschnitts erfolgt zu weiten Teilen über Wohnhöfe. Ein Wohnhof ist ein modifizierter Wendehammer, der in der Mitte aufgeweitet wurde. In den südlichen Wohnhöfen werden die Innenflächen von den angrenzenden Grundstückskäufern gemeinsam erworben, um eine kollektiv nutzbare Grünfläche zu schaffen.

Die Eigentümergemeinschaft hat ein Mitbestimmungsrecht bezüglich der Gestaltung der Innenfläche, nicht jedoch der Verkehrsflächen. Die IBA Hamburg stellt prinzipiell vier Systemlösungen vor, die bei Gefallen von der Eigentümergemeinschaft umgesetzt werden können. Die Eigentümergemeinschaft hat jedoch auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Workshops eigene Ideen und Vorschläge einzubringen und zu entwickeln.

Für das Flurstück des Wohnhofes wird es eine eigene Grundbucheintragung geben. Die Eigentümergemeinschaft hat für den Wohnhof die gleichen Rechte und Pflichten wie für die eigenen Baugrundstücke.

Die Herstellung der Wohnhöfe durch die IBA Hamburg GmbH erfolgt mit dem Endausbau der Straßen. Die Herstellungs- und Pflegekosten tragen die Anwohner.

Visualisierung
Video zum Wohnhofworkshop

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Nahversorgung im Fischbeker Heidbrook

Im nordwestlichen Bereich des Quartiers entsteht ein Nahversorgungszentrum, dort werden ein REWE Vollsortiment-Supermarkt mit Backshop, eine DM Drogerie und ein Sparkassenautomat entstehen. Die Eröffnung ist für Ende 2017 geplant.

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Welche Planungen zu Kitas gibt es im Fischbeker Heidbrook?

Im Fischbeker Heidbrook sind zwei Kitas geplant: Eine Kindertagesstätte wird in einem der Bestandsgebäude am Gebietseingang entstehen. Die Zweite entsteht in der Quartiersmitte und wird in einem Geschosswohnungsbau auf dem sogenannten Plateau untergebracht. Rund 180 Plätze für Kitakinder werden dann direkt im Quartier angeboten. Die Betreiber stehen noch nicht fest. Die Inbetriebnahme der Kitas wird ab 2018 erwartet.

Weitere bereits heute bestehende Angebote in der direkten Nachbarschaft finden Sie auf unserer Freizeitkarte.

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Was passiert mit der Uwe-Seeler-Halle?

Die Einwerbung von Bundesmitteln ermöglicht die Sanierung der Uwe-Seeler-Halle bis Ende 2017. Ein Sportrahmenvertrag regelt die anschließende Übergabe der Sporthalle an den TV Fischbek.

Der anliegende Sportplatz wird in eine Freizeitfläche umgewandelt.

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Ist aus dem Gebiet ein direkter Zugang in die Heide möglich?

Über die Planstraße B7 ist ein direkter Zugang durch das ehemalige Südtor in das Naturschutzgebiet möglich. Außerdem wird im südöstlichen Bereich eine Verbindung in das Naturschutzgebiet geschaffen. Der Zugang ist nur über die ausgewiesenen Wege zulässig.

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Anbindung des Fischbeker Heidbrooks an das ÖPNV Netz

Das Gebiet soll über vier Bushaltestellen an das ÖPNV-Netz angebunden werden. Die Bushaltestellen werden entlang der Ringstraße angeordnet. Nach aktuellem Stand werden die HVV-Buslinien 240 und 251 erweitert / verlängert und durch das Quartier geführt. Tagsüber besteht dadurch ein 10-Minutentakt mit einer Anbindung der S-Bahnstationen Fischbek und Neugraben.

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Wird die alte Panzerstraße erhalten?

Die Panzerstraße wurde zurückgebaut. Lediglich ein Teilstück am Plateau soll erhalten werden und an die Kasernenvergangenheit erinnern.

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Auf meinem Grundstück befinden sich Bestandsbäume. Dürfen alle Bäume gefällt werden? Wer trägt die Kosten für die Fällung?

Wünschenswert ist ein Erhalt der Bäume. Für Bäume, die sich innerhalb der Baugrenzen oder Baulinien befinden muss ein Fällantrag gestellt werden. Die Fällgenehmigung sollte ggfls. mit Auflagen (z.B. zu leistende Ersatzpflanzungen) erlangt werden. Für Bäume ohne besonderes Erhaltungsgebot, die außerhalb der Baugrenzen liegen, kann ebenfalls ein Fällantrag gestellt werden. Für Baumfällungen auf privaten Grundstücken sind die Erwerber zuständig.

Die IBA Hamburg nimmt nur Baumfällungen vor, wenn diese im Zuge der Erschließungsplanung als notwendig erachtet werden.

Weitere Informationen zum Baumschutz erhalten sie über die Stadt Hamburg www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11254164/

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Welche Bäume können gepflanzt werden?
Was sind groß- oder kleinkronige Bäume?
Gibt es Empfehlungen für Sträucher und Hecken?

Hier finden Sie die Gehölzbeispielliste für den Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 66:

Großkronige Laubbäume im Siedlungsbereich:
(Stammumfang von mindestens 16 cm in 1 m Höhe über dem Erdboden gemessen)

lateinischer Name, deutscher Name (Bemerkungen)
Acer platanoides, Spitzahorn (schöne Herbstfärbung)
Acer pseudoplatanus, Bergahorn
Betula pendula, Sandbirke
Carpinis betulus, Hainbuche (schöne Holzzeichnung)
Fagus sylvatica, Rotbuche (nicht für extrem sandige Böden)
Quercus robur, Stieleiche
Quercus petraea, Traubeneiche
Tilia cordata, Winterlinde (Blütenduft, reiche Blüte)


Mittel- und kleinkronige Laubbäume im Siedlungsbereich:
(Stammumfang von mindestens 12 cm in 1 m Höhe über dem Erdboden gemessen)

lateinischer Name, deutscher Name (Bemerkungen)
Acer campestre, Feldahorn
Crataegus monogyna, Weißdorn
Crataegus laevigata, Rotdorn
Malus sylvestris, Holzapfel
Prunus avium, Vogelkirsche (reiche Blüte, schöne Herbstfärbung)
Pyrus pyraster, Wildbirne
Sorbus aria, Vogelbeere (Blüte, Frucht)
Sorbus aucuparia, Eberesche (Doldenblüte, reiche Frucht = Vogelbeeren)
Sorbus intermedia, Mehlbeere (Blüte, Frucht)


Empfehlungen für Laubsträucher und Heckenpflanzen im Siedlungsbereich:

Hinweis: In der Nähe von Kinderspielplätzen sowie Hausgärten, die kleinen Kindern als Aufenthalts- und Spielort dienen, sollte auf Gehölze, deren Blätter, Blüten oder Früchte Giftstoffe (siehe Kennzeichnung G!) enthalten, verzichtet werden.

lateinischer Name, deutscher Name (Bemerkungen)
Acer campestre, Feldahorn (als Schnitthecke geeignet)
Carpinus betulus, Hainbuche (als Schnitthecke geeignet)
Cornus mas, Kornelkirsche (Blüte und Frucht)
Corylus avellana, Haselnuss (essbare Früchte)
Crataegus monogyna, Weißdorn (Blüte und Frucht)
Euonymus europaeus, Pfaffenhütchen (G!, Frucht)
Fagus sylvatica, Rotbuche (als Schnitthecke geeignet)
Ligustrum vulgare, Liguster (G!, als Schnitthecke geeignet)
Lonicera xylosteum, Gem. Heckenkirsche (G!, schattenverträglich, Blüte und Frucht)
Prunus spinosa, Schlehe (Blüte)
Rosa canina, Hundsrose (Blüte und Frucht)
Rosa rubiginosa, Weinrose (Blüte und Frucht)
Rubus fruticosus, Brombeere (wohlschmeckende Früchte)
Salix caprea, Salweide (frühe Bienenweide)
Sambucus nigra, Schwarzer Holunder (Blüte und Frucht)
Viburnum opulus, Gew. Schneeball (Blüte und Frucht)

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Wie ist die zu begrünende Grundstücksfläche definiert?

Je 150 m² der zu begrünenden Grundstücksfläche ist mindestens 1 kleinkroniger oder für je 300 m² der zu begrünenden Grundstücksfläche mindestens ein großkroniger Baum zu pflanzen.

Das Grundstück darf gemäß B-Plan GRZ 0,4 zu 40 % bebaut werden. Weitere 20 % dürfen für Nebenanlagen, Zuwegung, Terrasse etc. befestigt werden, so dass die verbleibenden 40 % zu begrünen sind. Bei einer Grundstücksgröße von z.B. 400 m² bedeutet dies: das Haus darf 160 m² groß sein, die Zuwegung, Terrasse, Nebenanlage 80 m² und die zu begrünende Grundstücksfläche verbleibt mit 160 m². D.h. in diesem Fall sind 2 kleinkronige Bäume oder 1 großkroniger Baum zu pflanzen.

Die Bäume müssen heimisch und standortgerecht sein und aus der Gehölzliste zum Bebauungsplan ausgesucht werden. Großkronige Bäume müssen einen Stammumfang von mindestens 16 cm und kleinkronige Bäume von mindestens 12 cm in 1 m Höhe über dem Erdboden gemessen haben. Im Kronenbereich des zu pflanzenden Baums ist eine offene Vegetationsfläche von mindestens 12 m² anzulegen und zu begrünen.

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Wer entscheidet über die Benennung der Straßen?

Die Entscheidung über die Vergabe von Straßennamen werden im Regionalausschuss Süderelbe und der Bezirksversammlung Harburg getroffen. Der Senat beschließt die Namen final. Die Einflussmöglichkeiten der IBA Hamburg GmbH sind dabei sehr begrenzt. Von der „Autorengruppe Fischbeker Vergangenheit“ wurde eine Liste mit Namensvorschlägen eingereicht, die sich auf die Fischbeker Historie beziehen. Es wurden aber auch Namensvorschläge mit Bezügen zur Natur eingereicht. Die Bezirksversammlung Harburg hat im Dezember 2016 Straßennamen für die Fischbeker Heidbrook beschlossen. Derzeit läuft die Vorbereitung für den entsprechenden Beschluss durch den Senat (Stand: Dezember 2016).

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Wo erfahre ich meine Hausnummer?

Die Hausnummer erhalten sie beim Bezirk (Bauprüf) mit der Baubeginnanzeige.

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Welche Informationen liegen bereits zur öffentlich-rechtlichen Unterbringung nördlich des Fischbeker Heidbrooks vor?

Auf dem Areal östlich der ehemaligen Standortverwaltung (Cuxhavener Straße 564) befindet sich eine öffentlich rechtliche Unterbringung für rund 190 Personen mit acht doppelstöckigen Pavillonbauten für eine Dauer von ca. zehn Jahren. Die Unterkunft wird durch f & w fördern und wohnen betrieben.

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Was entsteht nördlich vom Fischbeker Heidbrook (Fischbeker Reethen, Neugraben-Fischbek 67)?

Derzeit werden in Hamburg rund 6.000 Wohnungen im Jahr gebaut. Das neue Quartier NF 67 liegt direkt an der Landesgrenze zu Niedersachsen und markiert somit den westlichen Stadteingang für Neugraben-Fischbek bzw. die Freie und Hansestadt Hamburg. Hier sollen Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbe entstehen. Dabei ist auch geförderter Wohnungsbau vorgesehen, so dass insbesondere Menschen mit geringem Einkommen dort bezahlbare Wohnungen finden werden. Die Flächen waren einmal für Logistikbetriebe im Gespräch. Dass sie nun für den Wohnungsbau erschlossen werden, sieht die IBA Hamburg GmbH als wichtiges Signal für die weitere positive Gesamtentwicklung von Neugraben-Fischbek.

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